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Feldsieper Schule

 

 

 

Die Geschichte der Feldsieper Schule beginnt eigentlich mit dem 29. Februar 1968.An diesem Tag verabschiedete der Landtag von Nordrhein-Westfalen die neuen Schulgesetze, die am 01. März 1968 in Kraft traten. Sie bedeuteten das Aus für die alten Volksschulen, gleichzeitig den Beginn der Grundschulen.

 

 

 

 

Textfeld:  Da sich aber in den Archiven unserer Schule viel ältere Aufzeichnungen

befinden, sei hier ein kurzer Abriss der Schulgeschichte seit Beginn des

20. Jahrhunderts gegeben.

 

 

 

 

 

 

 Die Zeit der Volksschule

 

 

01. 04. 1900

In Bochum (in seinen damaligen Grenzen) gab es zu dieser Zeit drei katholische Schulen mit 17 Lehrern und vier evangelische Schulen mit 16 Lehrern. Hamme, das erst 1904 zu Bochum kam, hatte bereits Ende des 19.Jahrhunderts sechs Volksschulgebäude, u.A. an der Straße „Wegescheid“, deren Schülerverzeichnis des Schuljahres 1901/02 die ältesten Aufzeichnungen in unserem Archiv sind.

1910 - 1911

Bau des Schulgebäudes an der heutigen Stelle. Der Straßenname „Feldsieper Straße“ kommt allerdings erst 1929 zum Schulnamen hinzu.

05.01.1912

10 katholische und 17 evangelische Klassen beziehen das Gebäude.

……

 

……

 

Juli 1943

Evakuierung nach Pommern

09.09.1945

Wiedereröffnung der Gemeinschaftsschule mit 9 Klassen (187 Mädchen und 165 Jungen) und 9 Lehrkräften. 208 dieser Kinder haben noch nie eine Schule besucht.

Es standen aufgrund der Kriegsfolgeschäden nur drei Klassenräume zur Verfügung, so dass in drei Schichten (8.00 Uhr/11.00 Uhr/14 Uhr) unterrichtet wurde

Ostern 1946

Durch die Einschulung der oberen Jahrgänge (Klassen 5 – 9) des eigenen Schulbezirks und aller Jahrgänge der beiden Schulen der Von-der-Recke-Straße, stieg die Schülerzahl auf 1357 Kinder, die von 12 Lehrern in 12 notdürftig hergerichteten Räumen unterrichtet werden mussten. Jeder Lehrer führte zwei Klassen und war auch für die Ausgabe der Schulspeisung seiner Schüler verantwortlich. Nach den Sommerferien kehrten die Von-der-Recke-Schüler in ihrer wieder eingerichteten Schulen zurück.

Im Schulhaus verblieben die Katholische Schule mit 355 Kindern und die Evangelische Schule mit 435 Kindern.

Sommer 1956

Renovierung der Klassenräume, Flure und Toiletten machte erneut Schichtunterricht (vorm./nachm.) der kath. und ev. Schulen nötig.

September 1957

Nachdem mehr als 50% der Schüler und einige Lehrer an Grippe erkrankten, schloss der Amtsarzt die Schule für eine Woche.

Seit 1958

.. wird eine Teil des Gebäudes von je einer Knaben- bzw. Mädchen-Realschule benutzt.

April - August 1958

Beide Schulhöfe werden mit einer festen Decke versehen, Grünstreifen am Schulhaus und der Begrenzungsmauer angelegt

August 1959

Die Nutzung der neu angelegten Sprunggrube und Rasenfläche wird streng geregelt: Kath. Volksschule dienstags + mittwochs von 8.00 – 13.00 Uhr, samstags 8.00 – 10.00 Uhr!

04.10.1960

Die Schule erhält Telefonanschluß.

Um 1965

 

Die Raumnot (spez. der ev. Volksschule setzt sich noch bis 1965 fort, so dass sich einige Klassen einen Raum teilen müssen (vorm. / nachm.).

1965/66

Einführung des Faches „Englisch“ ab Klasse 5

20.04.1966

Beginn des 1. Kurzschuljahres (Grund: Verlegung des Schuljahresbeginns in den Sommer)

03.12.1966

Beginn des 2. Kurzschuljahres

 

 

 

 Schulleiter der Volksschulen

 

 

 

Katholische Volksschule
Evangelische Volksschule

09.09.1945

 

Hauptlehrer Gustav Schulz

01.05.1947

 

Rektor Hermann Sträter

1947 – 1955

Rektor Paul Drews

 

01.04.1956

 

Rektor Julius Streitbürger

1955/56, 1958, 1960

Kommissarischer Schulleiter          Lehrer Otto Kutsch

 

01.03.1956

Rektorin Emmy Reiring

 

01.04.1960

Rektor Otto Kutsch

 

09.08.1963

Rektor Günther Martin

 

31.03.1965

 

Rektor Düdder

 

 

 

    Die Zeit der Gemeinschaftsgrundschule

 

 

1968

Mit Beginn des Schuljahres 1968/69 befinden sich im Gebäude an der Feldsieperstr. 94 fünf Schulen:

die Helene-Lange-Realschule (für Mädchen)

die Carl-Lührig-Realschule (für Jungen)

eine katholische Grundschule

eine evangelische Grundschule und

eine Hauptschule

Januar 1969

Da sich die beiden Grundschulen nicht nur die Flure, den Schulhof,    die Bücherei und die Lehrmittel teilen, sondern auch ihre Lehrer ein gemeinsames Lehrerzimmer nutzen, kommt es nicht von Ungefähr, dass im Januar 1969 die Vorsitzenden der beiden Grundschulpflegschaften den Antrag auf Zusammenlegung stellen. In einem Abstimmungsverfahren entscheiden sich rund 75% der Eltern für die neue Schulform.

 

Die Gemeinschaftsgrundschule Feldsieper Straße

 

ist geboren!

Ostern 1972

Die neue Turnhalle wird eingeweiht.

1973/1974

Mengenlehrer wird eingeführt.

Ostern 1975

In der Grundschule wird der Schwimmunterricht eingeführt. Zunächst gehen 2 Jahrgänge zum Schwimmen, heute drei (Klassen 2 – 4).

07.05.1975

In der Lehrerkonferenz gibt es eine „Tendenzabstimmung“ zur 5-Tage-Woche.

16.02.1976

Nach  einer  Probephase  (jeder 2. Samstag unterrichtsfrei)  stimmt das Kollegium für die Einführung der 5-Tage-Woche

30.06.1976

Am Ende des Schuljahres sollen erstmalig in den Klassen 1 + 2 Gutachten die Zeugnisse ersetzen.

1985/86

Mengenlehrer wieder abgeschafft!

27.05. – 03.06.1990

Deutsches Turnfest in Bochum

Die Schule wird für die Übernachtung der Teilnehmer gebraucht, so dass die Kinder schulfrei bekommen.

2003/04

Einführung des Faches Englisch (ab Klasse 3)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Schulleiter der Grundschulen

 

 

1968/69

Katholische Grundschule:    Rektor Günther Martin

Evangelische Grundschule: Hauptlehrer Fritz Jäckel

1969/70

Gemeinschaftsgrundschule: Rektor Günther Martin

1987/88

                                               Rektor Peter Kleis